Internet Explorer zurücksetzen

Veraltete oder inkompatible Erweiterungen (Add-Ons), falsche Einstellungen oder sogar Cookies können verhindern, dass Internet Explorer 8 ordnungsgemäß funktioniert. Mit wenig Aufwand können Sie den Webbrowser zurücksetzen und damit die Werkseinstellungen wiederherstellen.

Klicken Sie im Internet Explorer auf “Extras” und wählen Sie “Internetoptionen”. (Wenn Sie die Schaltfläche “Extras” nicht sehen können, drücken Sie die Taste ALT und klicken Sie im erscheinenden Menü auf “Extras”. Wechseln Sie im erscheinenden Fenster zum Register “Erweitert”.

Internet Explorer 8 zurücksetzen

Klicken Sie ganz unten auf die Schaltfläche “Zurücksetzen”. Bestätigen Sie den Vorgang im folgenden Fenster (im Bild rechts).

Warten Sie ab, bis Internet Explorer zurückgesetzt wurde und starten Sie den Browser neu. Wenn danach immer noch Probleme in der Verwendung auftreten, wiederholen Sie den Vorgang und löschen Sie auch die persönlichen Einstellungen.

FTP-Verzeichnisse in den Windows-Arbeitsplatz einbinden

In einem Windows-Netzwerk kann man Netzwerkpfade als Netzlaufwerke einbinden, um schnell Zugriff darauf zu bekommen, ohne zuerst das Netzlaufwerk durchsuchen zu müssen. Netzlaufwerke werden bei der Benutzeranmeldung automatisch verbunden und als Objekt im Arbeitsplatz angezeigt. Mit dem Windows-Bordmittel zum Verbinden von Netzlaufwerken lassen sich auch FTP-Pfade einbinden.

Klicken Sie im Windows-Explorer auf Extras und "Netzlaufwerk zuordnen".

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klicken Sie im erscheinenden Fenster au "Verbindung mit einer Website herstellen…".

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Es öffnet sich ein weiteres Fenster. Falls Sie in diesem mehrere Optionen haben, wählen Sie "Eine benutzerdefinierte Netzwerkressource auswählen" und klicken Sie auf "Weiter". Jetzt können Sie die FTP-Adresse angeben:

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Klicken Sie wieder au f "Weiter". Anschließend können Sie einen Benutzername angeben. Normalerweise ist für FTP-Zugänge immer eine Anmeldung erforderlich. Wenn das bei Ihrem Webspace der Fall ist, entfernen Sie den Haken bei "Anonym anmelden" und tragen Sie einen Anmeldename ein.

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Das Kennwort für den Zugriff können Sie beim ersten Öffnen des eingebundenen FTP-Ordners angeben und speichern. Geben Sie zum Abschluss noch einen Name für den eingebundenen Ordner ein, mit dem er im Arbeitsplatz (unter Windows Vista: Computer) angezeigt werden soll.

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Dateien mit Free Download Manager herunterladen

Wenn Sie mit einem Webbrowser eine Datei herunterladen, muss dieser geöffnet bleiben, bis die Datei vollständig auf Ihrem Computer gespeichert wurde. Bei großen Downloads kann dies sehr unpraktisch sein und verlangt, dass der Computer mehrere Stunden nicht ausgeschaltet wird. Ein Downloadmanager kann dieses Problem lösen. Nachdem Sie die Adresse einer herunterzuladenden Datei angegeben haben, kann der Manager die Dateigröße erfassen und das Zielobjekt in Bruchstücken herunterladen. Es werden dann sogenannte Sektionen erstellt, das sind mehrere gleichgroße Anschnitte einer Datei. Der Manager lädt dann einzelne Sektionen gleichzeitig in mehreren Threads (= Aufgabenbereichen). Der Vorteil gegenüber dem Downloadmoduls eines Webbrowsers besteht jedoch darin, dass der Downloadmanager einen unterbrochenen Ladevorgang wiederaufnehmen kann, ohne von vorne beginnen zu müssen. Daher lässt sich der Downloadmanager zu jeder beliebigen Zeit ausführen und kann bei bedarf sogar gedrosselt werden, um Bandbreite für andere Zwecke freizugeben.

Verwendung mit dem Webbrowser

Sowohl Microsoft Internet Explorer als auch Mozilla Firefox können Downloadaufgaben an den Free Download Manager abgeben. Der Browsereigene Downloadmanager kommt nur noch bestätigend zum Einsatz, um etwa auszuwählen, ob man den Download eben über den Browser oder den FDM beginnen möchte.

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Für den Download lassen sich reichlich Einstellungen vornehmen. So lassen sich einzelne Downloads anhalten, unterbrechen, neu starten oder sogar planen. Das Programm bleibt trotz aller Einstellungsmöglichkeiten übersichtlich und ist nach dem Starten eines Downloads mit Klick auf Speichern trotz der vielen Möglichkeiten auch einfach bedienbar.

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Mehrere Mirrors aktiv verwenden

Wenn Sie auf einer Downloadsite mehrere Links zur selben Datei finden, spricht man von Mirrors. Mirrors können verschiedene Server sein, die denselben Inhalt anbieten, damit dieser auch bei Ausfall eines derer verfügbar ist. Man kann Mirrors aber auch dazu nutzen, dass ein Download schneller voranschreitet, das ist besonders nützlich, wenn ein einzelner Mirror keine schnelle Verbindung hat.

Auf der Website des Taiwanesischen Herstellers Realtek lässt sich die Software nur langsam herunterladen – zumindest, wenn man sich in Mitteleuropa befindet. Da Realtek auf ihrer Website mehrer Downloadlinks als Mirrors kennzeichnet, werden wir diese nutzen, um einen Treiber schneller herunterzuladen.

  • starten Sie den Download des gewünschten Programms, indem Sie entweder auf den Downloadlink eines Mirrors klicken oder die Linkadresse über das Rechtsklickmenü kopieren und über die große +-Schaltfläche im FDM hinzuzufügen
  • klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag dieses Downloads und wählen Sie die in Kontextmenü die Downloadeigenschaften (Download Properties) aus
  • wechseln Sie im erscheinenden Fenster zur Registrierkarte Mirrors
  • klicken Sie unten im Fenster auf Hinzufügen (Add)
  • Kopieren Sie in das sich öffnende Testfeld die Linkadressen aller Mirrors

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Statt der bisherigen 10 KB/s lädt Free Download Manager die Downloads mithilfe der Mirrors mit bis zu 54 KB/s herunter.