USB-Fehler nicht mehr anzeigen

Beschreibung

Beim Anschließen eines USB-Gerätes wie einem Speicherstick oder einem Kartenleser meldet Windows, dass dieses eine höhere Leistung erzielen könne.

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Diese Meldung ist ein Hinweis darauf, dass USB-Geräte derzeit über das langsame USB 1.1 verbunden sind. Mit USB 2 können Speichermedien etwa 12-mal so schnell beschrieben/gelesen werden.

Meldungen deaktivieren

Klicken Sie auf Start, Ausführen und geben Sie hier devmgmt.msc ein, um den Gerätemanager zu starten. Klicken Sie auf USB-Controller und suchen Sie hier den "universellen Hostcontroller".

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Rufen Sie die Eigenschaften dieses Gerätes auf und entfernen Sie unter der Registrierkarte "Erweitert" den Haken bei "USB-Fehler nicht anzeigen"

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Aktuelle Treiber finden

Falls Sie Windows 2000 oder XP auf einem Computer der Pentium-Klassen S (1) bis III installiert haben, wird es wahrscheinlich keinen USB 2-Treiber für diese Mainboards geben. Fast alle neueren Mainboards mit Onboard-USB-Controller sind jedoch USB 2-tauglich. Windows 2000 und XP bringen einen passenden Treiber bereits ab Service Pack 4, beziehungsweise 2 mit; in seltenen Fällen muss der Herstellertreiber verwendet werden.

Wenn Ihnen über das Mainboard oder den USB-Controller nichts bekannt ist, können Sie ihn wie in Artikel 106 beschrieben mit seiner genauen Bezeichnung ermitteln.

Falls es für Ihren Computer keine USB 2-Unterstützung gibt, wäre eine zusätzlich einzubauende USB-Controllerkarte für den PCI-Steckplatz eine Lösung.

Langsame Festplatten in neueren PCs verwenden

Wenn Sie eine betagte Festplatte in einem neueren Computer verwenden möchten, werden Sie feststellen, dass der Computer mehr Zeit als bisher zum Starten benötigt.

Ursachen

Das liegt daran, dass ältere Festplatten aufgrund ihrer häufigen Verwendungen Verschleißerscheinungen wie langsames Anlaufen zeigen. Die Auswirkungen zeigen sich beim Start: Entweder gibt das BIOS den angeschlossenen Laufwerken nur wenige Sekunden Zeit, um sich anzumelden, was nicht immer erfolgreich ist, oder es wartet so lange, bis die Laufwerke bereit sind und fährt dann erst mit dem Startvorgang fort. Die im zweiten Fall entstehende Wartezeit lässt sich nur in Ausnahmefällen umgehen; das eigentliche Problem, nämlich, dass die Festplatte wie im ersten Fall nicht funktionieren kann, weil sie nicht erkannt wird, lässt sich auf einigen Computern beheben.

Vorübergehende Problemlösung

Rufen Sie nach dem Einschalten des Computers das BIOS, je nach angezeigtem Text mit F1, F2 oder Entf, auf; nach einer kurzen Ladezeit gelangen Sie ins BIOS-Setup, wo Sie mit den Pfeiltasten zum Register "Erweiter", bzw. "Advanced" wechseln.

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Wählen Sie hier die IDE-Einstellungen aus, die alle an die Onboard-Controller angeschlossenen Laufwerke betreffen.

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Unter "Hard Disk Pre-Delay" ("Festplatten-Vorverzögerung") können Sie jetzt die Zeit festlegen, die das System nutzen soll, um darauf zu warten, dass die Festplatte angelaufen ist. Nach der eingestellten Zeit wird der Computer den Startvorgang fortsetzen.

Falls das BIOS Ihres Computers diese Option nicht bietet, können Sie mit anderen Einstellungen Zeit schinden, zum Beispiel indem Sie den schnellen Start deaktivieren. Ab jetzt wird nach dem Einschalten das gesamte RAM überprüft, was bis zu 60 Sekunden Startverzögerung bringen kann.

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Hinweise

Das langsame Anlaufen von Festplatten ist eines der ersten Anzeichen dafür, dass eine Festplatte die ersten Schäden erlitten hat. Nach mehreren Jahren Dauergebrauch ist dies eine völlig normale Erscheinung, die nicht behoben werden kann. Sie solltn beim Einsatz älterer Festplatten deshalb immer bedenken, dass diese jederzeit vollständig ausfallen können. Alte Festplatten können noch als zusätzliches Backupmedium genutzt werden, sollten aber nicht mehr für wichtige und nicht anderweitig gesicherte Daten verwendet werden.

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Windows Vista/7 auf einer S-ATA-Festplatte oder einem RAID-Verbund installieren

Die Installationsroutine von Windows Vista oder Windows 7 meldet nach dem Start, dass kein Zieldatenträger gefunden wurde, obwohl die Festplatte korrekt angeschlossen oder ein RAID-Verbund nach Anleitung eingerichtet wurde.

Die Ursache liegt nicht in einer Fehlkonfiguration sondern daran, dass Windows die nötigen Treiber für den Festplattencontroller oder den Verbund nicht kennt.

Vorbereitungen

Besorgen Sie sich als Erstes ein Packprogramm, mit dem Sie Archive öffnen können. Empfehlenswert ist hierbei 7-Zip. Installieren Sie das Programm, bevor Sie fortfahren. Besuchen Sie jetzt die Website Ihres Mainboardherstellers. In dieser Anleitung dient ein Controllertreiber von nVidia als Beispiel. Wenn Sie nicht wissen, welches Mainboard Sie haben, kann Ihnen das Programm Everest behilflich sein.

Treiber organisieren

In diesem Beispiel wird der SATA-Treiber für ein Mainboard mit Nvidia-Chipsatz gesucht. Auf der Supportwebsite von Nvidia müssen Sie die Plattform wählen, unter der der RAID- oder S-ATA-Controller betrieben werden soll. Falls Sie Ihr Mainboard nicht finden, wählen Sie zuerst “Legacy”, um Pakete für ältere Produkte zu suchen.

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  • Im Beispiel suchen wir den Treiber für ein Mainboard mit nForce 410 Northbridge, diese Daten können Sie auch wieder mit Everest auslesen. Klicken Sie nach der Auswahl auf Weiter, um das Treiberpaket herunterzuladen.

    Wenn Sie ein angepasstes Treiberpaket für die Installation eines RAID- oder S-ATA-Controllers bekommen, können Sie es auf einem USB-Stick speichern oder auf CD brennen und dann mit dem letzten Schritt fortfahren.

 

  • Falls Sie aber ein komplettes Paket für den ganzen Chipsatz bekommen haben, müssen Sie darin den benötigten Treiber suchen. Sie können das Paket mit 7Zip entpacken. 083-2

    Im Beispiel befinden sich die benötigten Treiber im Unterordner IDE\WinVista64. Die Ordnerpfade sind fast immer mit “SATA”, “IDE” oder “RAID” bezeichnet. Denken Sie daran, dass Sie spezielle 64-Bit-Treiber benötigen werden, wenn Sie beabsichtigen, eine 64-Bit-Version von Windows zu installieren.

    Kopieren Sie die Treiber auf einen USB-Stick oder brennen Sie sie auf eine CD.

Die Treiber einbinden

Starten Sie das Windows-Setup erneut und warten Sie ab, bis das Programm geladen wurde. Nach der Eingabe des CD-Keys sehen Sie eine Liste der gefundenen Festplatten. Verbinden Sie den USB-Stick oder die Speicherkarte mit dem Computer und klicken Sie auf Treiber laden.

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Wenn Sie an diesem Fenster angelangt sind, legen Sie Ihre CD ein oder schließen Sie den USB-Stick an. Klicken Sie auf “Treiber laden”. Es öffnet sich ein kleines Explorer-Fenster, in dem Sie nach den Treibern suchen können. Sie können alle Treiber auswählen. Wenn sie inkompatibel sind, sortiert Setup sie selbstständig aus.