Software für Lagerlogistik
Warentwirtschaftssysteme gehören in Handelsunternehmen zu der wichtigsten Software, mit der in der Regel alltäglich gearbeitet wird. Die Systeme unterstützen die Mitarbeiter bei der Bewirtschaftung des Waren- und Aufgabenflusses. Wird erst einmal alles über ein computergestütztes System abgewickelt, ist es möglich, Schlüsse zu ziehen: welches Produkt wird wie oft benötigt? Wo lohnt es sich, größere Bestände anzulegen, um schneller liefern zu können?
Viele Warenwirtschaftssysteme haben eine Komponente für Lagerlogistik bereits integriert. Es gibt aber auch Lösungen, die ganz speziell für die Lagerverwaltung entwickelt wurde und beispielsweise über www.softguide.de bezogen werden kann. Um die Verbindung zu halten, wird über Schnittstellen mit anderen Systemen, beispielsweise einem Warenwirtschaftssystem oder sogar einem ERP (einem Enterprise-Resource-Planning-System) kommuniziert.
Die Lagerlogistik ist einer der Bereiche, in dem die Unterstützung durch Software der relativ spät Einzug gehalten hat. In vielen kleineren Unternehmen wird die Verwaltung auch heute noch ohne elektronische Helfer erledigt. Ab einer gewissen Unternehmensgröße, Menge an Material oder einer hohen Umschlagshäufigkeit ist diese Praxis jedoch nicht mehr rentabel und es muss überlegt werden, ob die Anschaffung einer Lagerlogistik-Software nicht rentabler wäre. Dies gilt auch bei veralteten Systemen oder solchen, die nicht mit ihrem vollem Funktionsumfang genutzt werden.
Aufgewendete Arbeitszeit muss schließlich bezahlt werden, egal ob das Personal mehr oder weniger effizient arbeiten kann. Daher ist sowohl eine gute Software am Arbeitsplatz wie auch die notwendige Schulung ein Schlüssel zum kostensparenden und fehlerreduzierenden Arbeiten in der Lagerlogistik.
Was kann die Software übernehmen?
Die größten Kosten bestehen in den Personalkosten und den Sachkosten. Letztere sind die, die durch das Lager selbst, durch eingelagerte Waren, entstehen. Ihnen kann entgegengewirkt werden, indem Lagerflächen optimal genutzt werden, häufig umgeschlagene Waren möglichst so bestellt werden, dass genügend Vorrat besteht und sehr selten umgeschlagene Waren in geringen Stückzahlen eingelagert werden. Bei der Analyse spielt die durchschnittliche Lagerdauer die wichtigste Rolle.
Die andere kostspielige Stelle sind die Personalkosten. Sie steigen unnötig, wenn das Personal ineffizient arbeitet, weil beispielsweise Lagerplätze gesucht oder Waren umgeräumt werden müssen. Auch ungünstig gelegene Lagerplätze tragen zur Erhöhung der Kosten bei, weil sich Wegstrecken verlängern.
Eine Software für Lagerlogistik kann analysieren, wie häufig Waren ein- und ausgehen und Vorschläge zur Verbesserung der Bestände bringen. Auch die Optimierung der Lagerplätze und Platzpositionierung kann mithilfe einer Software verbessert werden.